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| Wissenschaft im Zeichen der Natur |
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In der Dr. Pandalis Stiftung arbeiten verschiedene Disziplinen – u. a. Biologen, Mediziner und Historiker – eng zusammen. Sie gehen dem Pflanzenwissen unserer Vorfahren auf den Grund und stellen es auf den Prüfstand der modernen Naturwissenschaft. Das Beste aus der „Schatzkiste der Vergangenheit“ soll herausgefiltert werden, um es der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. „Denn erst wenn sich der Bürger auf der Straße von der fast vergessenen Welt unserer heimischen wilden Pflanzen faszinieren läßt, kann er der Chemie den Rücken kehren und zurück zur Natur finden“, faßt Stiftungsgründer und 1. Vorstand Dr. Georgios Pandalis zusammen.
Die Stiftung ist stolz darauf, einen der führenden Geobotaniker Europas Prof. Dr. Richard Pott (Geobotanisches Institut Universität Hannover) für sich gewonnen zu haben. Er berät die Dr. Pandalis Stiftung ehrenamtlich in sämtlichen geobotanischen Fachfragen. Ein ebenso starker Partner ist der renommierte Medizinhistoriker Prof. Dr. Dr. Dr. Gundolf Keil (Institut für Medizingeschichte, Universität Würzburg), der die Stiftung ebenfalls ehrenhalber mit seinem universalen Wissen über die traditionelle bzw. historische Verwendung unserer europäischen Pflanzen unterstützt. Gesucht wird noch ein Experte aus der Fachrichtung Ernährung, der von der Kraft der urheimischen Pflanzen überzeugt ist und dies nicht bloß aufgrund ihrer meßbaren chemischen Eigenschaften. Auf universitärer Ebene gibt es noch keine Institution, die sich mit der Geschichte der Lebensmittel beschäftigt. Vielleicht gelingt es der Stiftung, diese klaffende Lücke zu schließen und eine Fakultät zu gründen. Fest steht: Wir brauchen dringend „moderne Hexen“, die die Natur als Individuum behandeln und ihr mit einer gebührenden Ehrfurcht begegnen! |
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