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| Hintergründe - von der Idee zur Stiftung |
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Die Idee der Dr. Pandalis Stiftung ist aus dem Unternehmen Naturprodukte Dr. Pandalis GmbH & Co.KG hervorgegangen, das sich Ende der 1980er Jahre im niedersächsischen Glandorf ansiedelte. Hier, inmitten von Bauernhöfen und Feldern schien die Welt noch in Ordnung und die Natur gesund zu sein – offensichtlich ideale Voraussetzungen für ein Unternehmen, das Naturerzeugnisse entwickelt und herstellt. Eine trügerische Idylle: Denn schnell stellte sich heraus, daß es unter der glatten Oberfläche der „Heilen Welt“ mächtig brodelte: Die auf subventionierten Treckern sitzenden Bauern pflegen ihre Monokulturen und zerstören dadurch systematisch die pflanzliche Vielfalt unserer Natur. Stinkende Gülle verseucht Liter für Liter unseres wertvollen Trinkwassers durch Nitrate und andere Gifte. Den stummen Schrei unserer Umwelt nehmen dabei die wenigsten wahr. Ähnlich verhält es sich in ganz Europa: Wer beispielsweise an Griechenland denkt, hat sogleich auch idyllische Landschaften und weidende Ziegenherden mit ihren Hirten vor Augen, wie sie Homer in seinen Epen so eindrucksvoll beschrieb. Weiden gibt es jetzt nicht mehr: Wer Geld von der EU will, muß die Vorstellungen der großen Dichter und Philosophen endgültig begraben. Auf Griechenlands Äckern stirbt heute ein Teil der Kultur des Abendlandes! Besonders leiden die urwüchsigen, artenreichen Macchia-Landschaften, die der konventionellen Landwirtschaft weichen müssen. Auf der extrem betroffenen Halbinsel Chalkidiki ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sämtliche Bestände dem Erdboden gleich gemacht sind. Gefördert durch Mittel aus Brüssel entstehen hier öde Kulturlandschaften für den Massenanbau von amerikanischen Sonnenblumen oder sogar kanadischen Weihnachtsbäumen! Appelle an die zuständigen Behörden sowie an griechische Ministerien und Fernsehanstalten blieben unbeantwortet. Ob in Griechenland, Deutschland oder anderswo: Es fehlt das Bewußtsein, daß viele Pflanzenarten schon innerhalb weniger Jahre unwiederbringlich aussterben, wenn sich nichts ändert! Einzelne kritische Stimmen werden von den Mächtigen der Welt gerne überhört. Wir hoffen aber, daß eine Stiftung den Forderungen mehr Nachdruck verleihen kann. Vor diesem Hintergrund ist die Idee der „traditionellen europäische Philosophie“ gewachsen, die sich mit den Heil- und Nahrungspflanzen unserer Vorfahren und ihren Einsatzmöglichkeiten in der heutigen Ernährung und Medizin und dem dazugehörigen Umweltschutz beschäftigt. |
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